Gedanken zum israelischen Volkstanz
von Birgit Seidenberg
Tanzen war für mich schon als Kind ein befreiendes, fröhliches Erlebnis. Wenn mein Vater auf dem Klavier improvisierte, bewegten meine Mutter, Schwester und ich uns oft frei zum beschwingten Rhythmus. Das tat gut und löste uns etwas vom Alltag. Später lernte ich einige Gesellschaftstänze, die mir zwar Spass machten, wo es aber meistens sehr auf den jeweiligen Partner ankam.
Als ich zum Glauben kam, gab es eine lange Zeit kein Tanzen mehr für mich, da wir uns in den weltlichen Tanzlokalen nicht mehr wohl fühlten. Viele Jahre später entdeckten wir die jüdischen Wurzeln unseres Glaubens und kamen so auch mit den israelischen Kreistänzen in Kontakt. Wir erfuhren, dass solche Tänze immer bei den Festen JAHWEHS getanzt wurden.


